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Grußwort des Gemeinde-Pfarrers Bernhard Tiefenbrunner

pfarrer_tiefenbrunner

Wer in unserer dürren Zeit Christsein als altmodisch,

überholt und vorgestrig bezeichnet, der sollte nicht

vergessen, dass der Schnee von gestern das Wasser

von morgen ist."

(Arno Backhaus)

 

Pfarrer Bernhard Tiefenbrunner

Liebe Benutzerinnen und Benutzer unserer Homepage!

In der Fußgängerzone einer deutschen Großstadt hockt ein junger Mann mit Karton.
Ganz klar: Der bettelt.
Die Leute gucken, stutzen, bleiben stehen.
Was ist das denn?
Der will nichts, der verschenkt was!
Der verschenkt bares Geld!
Auf dem Pappschild neben dem Karton steht:
„Ich bin reichlich beschenkt worden. Nimm dir was raus!"
Und im Karton liegt ein Haufen Kleingeld.

Was dann passiert, kann sich jeder denken und ausmalen.
Bald bildet sich eine große Menschentraube um ihn, dicht gedrängt stehen die Menschen vor ihm.
Und sie fragen ihn: „Sag mal, ist das wirklich ernst gemeint?"
„Haben Sie vielleicht geerbt?" „Im Lotto gewonnen?"

Zwei Buben beratschlagen, flüstern: „Sollen wir wirklich?"
Dann ziehen Sie glücklich ab, jeder mit einem Euro.
Plötzlich kommen sechs Punker.
„Was machst denn du da? Echt geil!"
Sie setzen sich hin und gucken zu, nehmen aber nichts.

Kleine Mädchen sind besonders kess; einige futtern sich richtig satt:
Griff in den Karton, Bonbons kaufen, nachfassen, eine Pizza ...
Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, ein Kopfschütteln und ein ungläubiges Staunen.
Der junge Mann erklärt nun, was das alles soll.

Er, der überzeugte und wirklich leben-dige Christ, sagt: „Jesus Christus schenkt mir jeden Tag so viel Glück und Freude. Ich gebe nur ein wenig weiter."

Daraufhin wird schon mehr über Gott geredet als über das Geld.

Und die Leute wollen es wissen - und sie haben noch über das Christentum geredet, als der junge Mann schon längst eingepackt hatte und gegangen war.

„Das wollte ich erreichen", sagt er.

Auch wir Christen in Neukirchen vorm Wald fühlen uns von Gott und seinem Sohn Jesus Christus reichlich beschenkt. Wir wollen die geschenkte Liebe weitergeben und von unserem Glauben Zeugnis ablegen. Glaube kann nicht allein gelebt werden, er brauch Gemeinschaft.

Glaube muss konkret werden und sichtbar Gestalt annehmen.

Die vielen Aktivitäten der verschiedenen Gruppen, Gremien und Sachausschüsse zeugen von einer lebendigen Pfarrei, in der sich viel tut.

Ich lade Sie, liebe Homepage-Lesserinnen und Homepage-Leser, herzlich ein, weiterzublättern, sich mit uns über unseren gemeinsamen Glauben an Jesus Christus zu freuen und sich auch durch die Aktivitäten und die Gruppen in der Pfarrei St. Martin von Neukirchen vorm Wald „beschenken" und anregen zu lassen.

Herzlich willkommen, viel Spass und Freude, alles Gute und Gottes Segen für Sie!

 

Pfarrer Bernhard Tiefenbrunner